© Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren
Seit Gründung der ersten freiwilligen Feuerwehren hat sich das Aufgabengebiet der Feuerwehren bedeutend erweitert. Während es in früheren Zeiten ausschließlich um die Brandbekämpfung ging, werden die Feuerwehren heutzutage in Folge der Entwicklungen in Industrie und Technik zu Einsätzen verschiedenster Art gerufen.
Feuerwehren sind heute kommunale technische Einheiten, die bei allen Notlagen - vom Verkehrsunfall, über den Großbrand bis hin zum Katastrophenfall - wirksame Hilfe leisten. Ihre Ausrüstung besteht daher nicht mehr nur aus Fahrzeugen und Geräten, die der Brandbekämpfung dienen, sondern auch für die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, für Einsätze beim Auslaufen gefährlicher Flüssigkeiten und Ausströmen giftiger Gase, für Schadensfälle mit radioaktiven Substanzen sowie für Hochwasser und Wasserrettungseinsätze eingesetzt werden können.
Entsprechend dieser umfangreichen Aufgaben, baut auf einer breit gefächerten Grundausbildung eine Spezialausbildung in den verschiedensten Fachgebieten auf.
Aber nicht nur eine moderne Ausrüstung und gründliche Ausbildung sind die Voraussetzung für die wirksame Hilfe, sondern auch eine gut durchdachte Organisation. Durch sie wird sichergestellt, dass zu jeder Tages - und Nachtzeit in der Regel innerhalb von 8 Minuten das entsprechende Gerät mit der darauf ausgebildeten Mannschaft an den Einsatzort gelangt und wirksame Hilfe geleistet werden kann.
Die rechtliche Grundlage für eine umfassende moderne Gefahrenabwehr ist das Landesgesetz über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz. Darin ist unter anderem geregelt, dass die Feuerwehren als Einrichtung der Städte und Gemeinden die erforderlichen Maßnahmen zu treffen haben, um die Brandgefahren und andere Gefahren abzuwehren.
In der Allgemeinen Hilfe und im Katastrophenschutz arbeiten Feuerwehren seit Jahren erfolgreich mit anderen öffentlichen und privaten Hilfsorganisationen - beispielsweise dem Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Polizei und allen anderen Hilfsorganisationen zusammen.
Fakten und Zahlen zu den Feuerwehren:
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Bundesweit sind 1,4 Millionen Frauen und Männer in der Freiwilligen Feuerwehr tätig.
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Menschenrettung, Tierrettung, Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, Umweltschutz, Katastrophenschutz, vorbeugender Brandschutz, Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung sind die Aufgaben der Feuerwehr.
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In Rheinland - Pfalz sind rund 65.000 Bürgerinnen und Bürger in 2.400 Freiwilligen Feuerwehren ehrenamtlich und unentgeltlich aktiv. Rund 15.000 Jungen und Mädchen engagieren sich in 1.060 Jugendfeuerwehren.
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Zusätzlich gibt es in Rheinland - Pfalz 5 Berufsfeuerwehren: Koblenz, Mainz, Kaiserslautern, Ludwigshafen und Trier mit insgesamt 680 Feuerwehrbeamten
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Jährlich werden die rheinland- pfälzischen Feuerwehren zu circa 41.000 Einsätzen gerufen.
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5.600 Einsatzfahrzeuge stellen den Brandschutz, die allgemeine Hilfe sowie den Katastrophenschutz in Rheinland - Pfalz sicher.
Quelle: Landesfeuerwehrverband Rheinland - Pfalz
